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Weltkonferenz in Saarbrücken 1978
Seit Jahren war es unser Wunsch in Deutschland eine große Konferenz für Zigeuner aus aller Welt zu veranstalten. Als Pastor Gerhard Heinzmann beim damaligen Saarbrücker OB Oskar Lafontaine den Antrag für die Nutzung der St.Arnualer Wiesen stellte, zögerte der OB keine Minute und meinte "... Zigeunermission? Feine Sache - machen wir!" Monatelange Vorbereitung zur Organisation waren notwendig. Da in den Tagen vor der Konferenz schwere Regenfälle das gesamte Gelände in eine Sumpflandschaft verwandelten, mußte dringend Hilfe her. Auf der nahegelegenen Bundesautobahn A8 wurde gerade der Asphaltbelag erneuert. Die Straßenbaufirmen lieferten uns nun kostenlos unzählige LKW mit Schotter und Asphaltresten, mit welchen wir nun Zufahrtswege und Straßen durch Gelände bauten. Planierraupen und Walzen halfen die Wege fahrbar zu machen.

Als die Straßen auf der Saarinsel fertig waren rollten hunderte Wohnwagen aus ganz Europa an. Pünktlich zu Konferenzbeginn schien die Sonne und tausende Zigeuner aus aller Welt erlebten eine gesegnete Konferenz. Die Regionalzeitungen, TV und Radio berichteten täglich von den Wundern bei den Zigeuner auf der Saarinsel. Noch nie hatten die Saarländer tausende Zigeuner erlebt die friedlich und fröhlich ihren Herrn Jesus Christus lobten und anbeteten.

Die Teilnehmer kamen aus Frankreich, Schweiz, Holland, Belgien, England, Schweden, Finnland, Italien, Spanien, Portugal, Indien, USA, Argentinien und aus Deutschland. Da der Eiserne Vorhang immer noch Europa teilte, hatte nur ein Vertreter aus Jugoslawien die Ausreisebewilligung erhalten.

Besonderes segensreich wirkte der Heilige Geist unter den Rom-Zigeunern, die erst seit kurzem aus Polen in die Bundesrepublik eingewandert waren. Viele bekehrten sich zu Jesus und ließen sich biblisch taufen durch Untertauchen. Dies war der Anfang einer Erweckung unter den Roma in Deutschland welche 30 Jahre später noch andauert.

Zufahrtstraße über eine Brücke führen zur Saarinsel "St.Arnualer Wiesen" auf welcher die Konferenz stattfand.

Das Großzelt mit ca. 5.000 Sitzplätzen
Roma-Chor aus Finnland in der tradionellen Tracht der finnischen Zigeuner

Kindersegnung durch Zigeunerprediger aus Indien, Finnland, Portugal, Belgien, Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Zum Abschluß ein Open-Air Gottesdienst
Täuflinge in der ersten Reihe beim Open-Air Gottesdienst

Prediger aus verschiedenen europäischen Ländern am Ufer der Saar
Pastor Schmidt (li) und Pastor Gerhard Heinzmann (re)

Polnischstämmige Roma als Zuschauer bei der Taufe
Taufe am Ufer der Saar

Taufe von Roma's
Taufe von Sinti's

Hunderte Zuschauer bei der Taufe nach dem Abschlussgottesdienst


Internationales Hilfswerk für Zigeuner e.V. • Postfach 410 410 • D-76204 Karlsruhe
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